Communio sagt Messen ab

Betroffen sind die auch von außerhalb normalerweise gut besuchten Kapellen in Mechernich und von „Haus Effata“ in Blankenheim

Mechernich/Blankenheim – Das Hin- und Her um Zulassung oder Nichtzulassung von öffentlich zugänglichen Gottesdiensten über Weihnachten, hat der Ordo Communionis in Christo für seine Kapellen in Mechernich und Blankenheim mit einem klaren „Nein“ beantwortet.

Wegen der besonders sensiblen Klientel von fast 200 Pflegebedürftigen in „Haus Effata“ in Blankenheim und „Communio in Christo“ in Mechernich sowie bis zu zwölf Gästen im Hospiz „Stella Maris“, erklärte Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio, dass alle Präsenzgottesdienste bis einschließlich 10. Januar abgesagt blieben.

Auch die internationale Kommunität im Mechernicher Mutterhaus mit Generalsuperior Karl-Heinz Haus an der Spitze gehöre teilweise zu den besonders gefährdeten Risikogruppen, sodass die Communio in der jetzigen Situation besser auf Nummer Sicher gehe.

Normalerweise wird in der Cafeteria der Langzeitpflege „Communio in Christo“ an der Bruchgasse vor proppenvoller Gläubigen-Kulisse Heiligabend gefeiert. Die Instrumentalgruppe (Folk-AG) des Steinfelder Hermann-Josef Kollegs um Gerd Weimbs gestaltet die Christmette der Communio seit Jahren musikalisch.

Dieses Jahr hätte der Heiligabend im wesentlich kleineren Rahmen in der Hauskapelle gefeiert werden sollen, nur mit angemeldeten Gläubigen, aber auch dieses Risiko ist mittlerweile zu groß.

pp/Agentur ProfiPress

Die Christmette 2020 hätte in der Hauskapelle an der Bruchgasse gefeiert werden sollen, hier ein Archivbild des Gottesdienstes, in dem die Anerkennungsurkunde des Bischofs von Aachen übergeben wurde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress