Kruses Kreuz für die Communio

Bild des Floisdorfer Malers an die Communio in Christo übergeben – Seine mystisch-surrealistische Kreuzesdarstellung ziert bald ein von Diakon Manfred Lang herausgegebenes Glaubenserfahrungsbuch Mutter Marie Thereses im Echter Verlag

Mechernich – Der Floisdorfer Künstler Franz Kruse hat das Original der Kreuzesdarstellung, die das Titelbild des Meditationsführers „Worte der Hoffnung“ im renommierten Würzburger Echter Verlag ziert, am Donnerstag bei der Communio in Christo in Mechernich an Pater Rudolf Ammann ISCH übergeben.

Der bei der Communio in Christo lebende und wirkende Schönstatt-Pater, früherer Leiter des Patris-Verlages in Vallendar bei Koblenz, betreut die Edition „Communio“ bei Echter als Schriftleiter.  Zuletzt war in der Reihe ein Buch von Papst Franziskus erschienen, „Briefe in Bedrängnis – Trost in Zeiten der Not“, so der Titel. Franziskus hatte es noch als Kardinal Jorge Mario Bergoglio herausgegeben.

Es entwickelt sich zurzeit - wie ein Buch ebenfalls aus der Communio-Edition über Franziskus („Der Reformer“) der Theologen Dr. Andreas Batlogg und Prof. Dr. Dr. Paul R. Zulehner - zum „Bestseller“ unter religiösen Büchern im deutschsprachigen Raum. Im März soll als nächstes das „Glaubenserfahrungsbuch »Worte der Hoffnung«“ mit zwölf Meditationen von Mutter Maria Therese erscheinen, der Gründerin des Ordo Communionis in Christo in Mechernich.

Zwölf Meditationen

Herausgeber ist der Mechernicher Autor und Diakon Manfred Lang, der die zwölf Meditationen Mutter Marie Thereses einleitet und kommentiert, um die Gottesbegegnungen und Gotteserfahrungen der mit außerordentlichem Charisma begabten Autorin für Leser und „Mitpilger ins eigene Ich und zu Gott“ verstehbarer und erfahrbar zu machen.

Manfred Lang hat dazu auch ein Interview mit einem der weltweit wenigen Experten für christliche Mystik und Spiritualität, Professor Dr. Stanislaw Urbanski (Warschau), geführt und außerdem ein Kapitel aus der von ihm und seinem Journalistenkollegen Hermann Multhaupt verfassten Hagiographie „Weit über alle Grenzen“ über Mutter Marie Therese in das neue Buch „Worte der Hoffnung“ eingebracht.

Im Zentrum der Meditationen Mutter Marie Thereses stehen das Kreuz und Leiden, aber auch die Überwindung des Leids, Erlösung und Auferstehung. „All das bringt auch Ihr Bild zum Ausdruck“, sagte Pater Rudolf Ammann bei der Überreichung im Konferenzraum der Communio in Christo in Mechernich.

„Das Bild ist interpretationsfähig“, erklärte Autor Manfred Lang. „Man kann es von allen Seiten betrachten und sieht es jedes Mal anders und neu. Jeder kann dazu seinen Standpunkt einnehmen“, bestätigte Franz Kruse. Wer mag, kann im violett-dräuenden Hintergrund das Dunkel der Einsamkeit, den Untergang und das Leid erkennen.

Erste Schemen des Ostermorgens

Mit etwas Phantasie kann man das Gewand Christi, Veronikas Schweißtuch, die Striemen der Geißelung oder Blutstropfen der Dornenkrönung erkennen. Aber auch den Schimmer der Hoffnung und die hellen Schatten des erst in Bälde aufgehenden Ostermorgens.

„Es ist toll, dass Ihr Bild aufs Buchcover kommt“, lobte Pater Rudolf Ammann. Motiv und Stimmung von Kruses Kreuzesdarstellung passten „wunderbar zum Inhalt“. „Genial“ habe es Generalsuperior Karl-Heinz Haus genannt, der das Bild ursprünglich selbst hatte entgegen nehmen wollen, aber dann aus gesundheitlichen Gründen verhindert war.

Wenn es die Umstände erlauben, soll das Kreuzesbild Kruses zu einem späteren Zeitpunkt einmal im Mittelpunkt eines Gottesdienstes bei der Communio in Christo stehen. Pater Ammann, der Herausgeber und der Echter Verlag planen außerdem eine Buchvorstellung - wahrscheinlich im April -, an der auch Franz Kruse mitwirken soll.

pp/Agentur ProfiPress

Der Floisdorfer Künstler Franz Kruse (r.) übergab am Donnerstag das Original der Kreuzesdarstellung, die das Titelbild des Meditationsführers „Worte der Hoffnung“ im renommierten Würzburger Echter Verlag ziert, an Pater Rudolf Ammann ISCH. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Einen Flyer als kostenlosen Vorabdruck einer exemplarischen Meditation aus seinem Buch „Worte der Hoffnung“ hat der Mechernicher Diakon Manfred Lang in diesen Tagen in vielen Kirchen ausgelegt. Er lädt darin die Leser zu einem Pilgerweg ins eigene Innere und zu Gott ein. Repro: Sabine Roggendorf/pp/Agentur ProfiPress