Wenn „Winter“ im Ratssaal einzieht…

„Mainzer Musici“ geben am Samstag, 9. Januar 2027, um 17 Uhr ihr traditionelles Dreikönigskonzert zugunsten der Langzeitpflege Communio in Christo – Professor Benjamin Bergmann dirigiert – Eintrittskarten sollen rechtzeitig vor Weihnachten als Geschenk bei der Communio (Bruchgasse) und in der Buchhandlung Schwinning (Felix-Gerhardus-Straße) erhältlich sein

Mechernich – Draußen Eifelwinter, drinnen italienische Barockklänge, spanisches Temperament und nordische Romantik: Wenn die „Mainzer Musici“ am Samstag, 9. Januar 2027, um 17 Uhr im Mechernicher Ratssaal ihre Instrumente auspacken, dürfen sich Musikfreunde auf eine ebenso abwechslungsreiche wie virtuose Reise durch die europäische Musikgeschichte freuen.

Seit 2018 kommen die jungen Musikerinnen und Musiker unter Leitung von Professor Benjamin Bergmann zum traditionellen Dreikönigskonzert nach Mechernich. Was damals als Benefizgastspiel begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil des kulturellen Jahresauftakts am Bleiberg entwickelt. Der Erlös kommt auch diesmal der Langzeitpflegeeinrichtung Communio in Christo zugute.

Weil sich die Eintrittskarten hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignen, soll der Vorverkauf erneut rechtzeitig vor dem Advent beginnen. Die Tickets zum Preis von 20 Euro gibt es bei der Communio in Christo in der Bruchgasse, und bei Bücher Schwinning in der Dr.-Felix-Gerhardus-Straße.

Den Auftakt des Konzerts markiert am 9. Januar der italienische Barockkomponist Pietro Antonio Locatelli mit seinem festlichen „Weihnachtskonzert“, dem Concerto per il Santo Natale, op. 1 Nr. 8. Noch einmal klingt darin die Weihnachtszeit nach, bevor sein berühmter Landsmann Antonio Vivaldi mit dem „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ die Zuhörer mitten in die kalte Jahreszeit versetzt.

Junge Musiker, große Spielfreude

Anschließend wird es temperamentvoll: Mit der „Carmen-Fantasie“ op. 25 und den „Zigeunerweisen“ op. 20 des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate stehen zwei Paradestücke höchster Violinvirtuosität auf dem Programm. Rasante Läufe, leidenschaftliche Melodien und atemberaubende technische Herausforderungen versprechen ein musikalisches Feuerwerk.

Zum Abschluss entführt Edvard Grieg die Mechernicher Zuhörer mit seiner Suite „Aus Holbergs Zeit“ op. 40 in eine Klangwelt, die alte Tanzformen mit romantischer Ausdruckskraft verbindet. So schließt sich ein Bogen von der festlichen Barockmusik bis zur nordischen Romantik.

Das Kammerorchester „Mainzer Musici“ wurde 2006 gegründet und vereint Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Musik Mainz an der Johannes-Gutenberg-Universität. Seit seiner Gründung steht es unter der Leitung von Professor Benjamin Bergmann, aus dessen Violinklasse zahlreiche Mitglieder hervorgegangen sind.

Technische Brillanz allein ist dem Ensemble dabei nicht genug. Lebendigkeit, Klangsinn und stilistisches Feingefühl zeichnen sein Musizieren aus. Die Mainzer Allgemeine Zeitung versprach den Zuhörern der jungen Künstler schon „musikalischen Hochgenuss“, auch die Medien im Kreis Euskirchen überschlugen sich bei den ersten neun Konzerten der „Mainzer Musici“ im Mechernicher Ratsaal mit hochlobenden Rezensionen.

Eintrittskarten als Weihnachtsgeschenk

In Mechernich haben sich die „Mainzer Musici“, deren Kontakt an den Bleiberg über eine persönliche Freundschaft zwischen dem Mainzer Medizinprofessor Dr. Paul-Georg Knapstein und Communio-Spiritual Pater Rudolf Ammann Isch zustande kam, über die Jahre eine treue Zuhörerschaft erspielt. Auch das Dreikönigskonzert im Januar 2026 war ausverkauft. Der Ratssaal wurde dabei einmal mehr zum Konzertsaal, in dem Musiker und Publikum einander so nahekommen, wie es große Philharmonien kaum ermöglichen.

Veranstaltet wird das Benefizkonzert zugunsten der Langzeitpflege des Sozialwerks Communio in Christo, in der schwerstpflegebedürftige Menschen betreut werden. So verbindet sich der musikalische Jahresauftakt mit einem Anliegen, das dem Geist der Communio in Christo entspricht: Menschen in ihrer Würde zu achten und ihnen auch dann Zuwendung zu schenken, wenn sie dauerhaft auf Hilfe angewiesen sind.

pp/Agentur ProfiPress